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Die Ladiner – Otto und Joakin

Das Grödnertal ist für Kultur, für Sport und für die Musik ein sehr bekanntes Tal. Berge, im Osten der Langkofel, nördlich der Plattkofel und die Marmolada, einer der wenigen Gletscher in Südtirol, kann man bei herrlichem Wetter gut sehen. Wir finden hier traditionell handgefertigte und selbst gemalte Holzschnitzereien, die man weltweit verkauft.

Es ist auch die Heimat der wohl bekannten Ladiner. Deshalb leitet sich ihr Namen von der ladinischen Muttersprache, dass eine rätoromanische Sprache in den Dolomiten ist, ab. Zu dieser bekannten Musikgruppe zählen die Naturliebhaber und Musiker Otto und Johann.

Der Name „Die Ladiner“ wurde mit Anerkennung gewählt und soll einen Beitrag der ladinischen Volksgruppenminderheit, Sprache und Kultur geben.

Die rätoromanische Sprache

Das Ladinische ist eine rätoromanische Sprache. Sie wird noch in den Dolomitentälern von Gröden und Gadertal gesprochen. Insgesamt rund 4 Prozent der Bevölkerung beherrschen diese Sprache. In den Schulen dieser Täler wird dies auch noch neben Deutsch und Italienisch unterrichtet. Auch in den Ämtern spricht man diese Sprache. Als sich die Bürger des römischen Reiches unter dem Heeresführer Nero Druso hier ansiedelten, bürgerte sich auch diese Sprachvariante bei uns an. Im 6.Jh rückten dann aus dem Norden die Bajuwaren an und verdrängten diese Sprache aus vielen Teilen des Gebietes in denen es verbreitet war. Es ist also ein Rest der rätoromanischen Ursprache.

Inhaltsverzeichnis

Joakin Stuffer 

Joakin ist 1969 geboren und ist wohnhaft in Runggaditsch bei St. Ulrich. Er stammt aus Familien mit 6 Personen. Von Beruf ist er LKW-Fahrer. Deshalb erlernte er auch einige Sprachen: Seine Muttersprache Ladinisch, Italienisch, Deutsch und Englisch. Seine Hobbies sind das Singen, das Musizieren und das Radio hören. Er ist der Vater eines Sohnes und einer Tochter. Diego geboren 1999 und Nicole geboren 1996. Das erste Mal Gitarre spielen begann er als Kind mit 7 Jahren.

Er besitzt eine einzigartige Stimme, welche einen großen Widererkennungswert hat und zum Markenzeichen für die Lieder der Ladiner geworden ist. Joakin leistet einen wichtigen Beitrag für das Grödnertal, zugleich ist er auch bei der freiwilligen Feuerwehr in Runggaditsch

Offizielles Musikvideo "Frei Sein"

Die Ladiner
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Otto Demetz 

Otto wurde als Bauernkind aus einer zehnköpfigen Familie (3 Brüder und 4 Schwestern) auf einem steilen Bergbauernhof in St.Christina in Gröden 1959 geboren. Mit 14 Jahren fing er an Akkordeon zu spielen und Klarinette bei der Bürgerkapelle St. Christina. Er erlernte den Beruf als Holzschnitzer. Mit 18 Jahren ist er auch bei der Volkstanzgruppe St.Ulrich Gröden als Akkordeonspieler beigetreten. Sein zusätzliches Instrument, das er spielt, ist das Keyboard. 

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, Ralph geboren 1991, Rayara geboren 1993.  Seine Hobbys sind: reisen, lesen und Musik hören. Er spricht auch einige Sprachen: Ladinisch (Muttersprache), Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Englisch. Er spielt in mehreren Gruppen und ist auch Alleinunterhalter.

Die Melodien der Ladiner

Die Melodien der Ladiner erzählen über die Natur sowie über die Berge, ebenso über Herzlichkeit, und Achtung vor dem Leben und genauso über die Heimat. Ihre Lieder strahlen Wahrheit sowie Ehrlichkeit und Tradition aus. Sie sind tiefgründig und deshalb bodenständig. 

Die Heimat von Otto und Joakin ist das Grödnertal, eines der schönsten Täler auf diesen Planten. Die umliegenden Bergspitzen gehören zum UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten und sind einzigartig. Wegen ihrer Bekanntheit kommen sie immer wieder in den Liedertexten der Ladiner vor.

Die Ladiner Songs und Alben

Besonders erfolgreiche und bekannte Alben sind:

Eine Goldene Schallplatte sowie Echonominierungen und schließlich eine Million verkaufter Schallplatten bestätigen Ihre Beliebtheit und genauso wie ihren Erfolg.

Offizielle Homepage der Ladiner

Gefangen in Maurischer Wüste

Ist ein fast vergessenes Lied, von dem der Texter unbekannt ist.  Man vermutet aber vor 19oo.und man glaubt, dass die Musik von Auguste Mathieu Panerson stammt. Das Thema dieses Liedes ist die Gefangenschaft. Es spricht von Heimweh eines Soldaten und der Sehnsucht durch die teuren Schwalben, die aus der Heimat ohne einen Gruß wiedergekehrt sind.

Beuge dich vor grauem Haar

Dieser Song wurde das erste Mal 1905 von den Ladinern gesungen. Den Text und die Komposition stammen von Reinhard Stuffer. Dieser Ohrwurm führte sie dann auch gleich zum Sieg des Grand Prix der Volksmusik. Dieses Lied strahlt Achtung vor dem Leben Ehrlichkeit, Wahrheit und viel Herzlichkeit aus. Gewählt hat man dabei auch eine wohl sehr beruhigende Musik und deshalb ist es auch ein großer Erfolgstitel geworden.

Grand Prix Sieger in 2004

Im September 2002 erreichten die Ladiner den 2. Platz beim Grand Prix der Volksmusik. Im Jahre 2004 traten Sie wieder für Südtirol an und gewannen schließlich den Grand Prix in Wien mit dem Titel „Beuge dich vor grauem Haar“. Weitere Lieder wie „Allein in Einsamkeit“, „Erinnerung an Mama“ führten zu großen Erfolgen und sind vielfach ausgezeichnet worden. 

Bei ihnen spürt man ungezwungene Musik, ehrlicher Darstellung und ihre Heimatverbundenheit. Mit ihrer kurzen Karriere haben die Joakin und Otto Musikgeschichte geschrieben. Sie haben deutschsprachige Fans in ganz Europa und lassen Musikherzen mit ihren Liedern und Texten höherschlagen

Die Ladiner Termine (Konzerte in Meransen)